Mit Panzerband und Schweißgerät
Die Vorarlbergerin will die Sportart in Österreich voranbringen. Im Juli besuchte sie erstmals das Frame Running Development Camp in Kopenhagen – quasi das Harley-Davidson-Treffen der Szene. “Vernetzen, austauschen, lernen” lautete das Motto der Reise. Grabher war überwältigt von der Vielfalt vor Ort: “Ich habe vor Kopenhagen noch nie so viele Varianten von Frames gesehen.”
Drei Räder, ein Lenker, ein Sitz und eine Brustablage – klingt simpel, ist es aber nicht. Denn so unterschiedlich wie die Athletinnen und Athleten sind auch ihre Sportgeräte: “Bei manchen reiben im Lauf die Knie oder die Sprunggelenke aneinander – da haben kreative Konstruktionen mit Brettern in der Mitte Abhilfe geschaffen. Manche werden zur Unterstützung direkt am Rahmen festgeschnallt, andere nutzen spezielle Lenkerformen. Es braucht Bastler mit Ideen – und davon gibt es viele”, erzählt Grabher.
Genormte Modelle mit strengem Regelwerk gibt es (noch) nicht. Jede/-r läuft mit einem individuell angepassten Frame. Das Entwicklungspotenzial ist riesig: "Ich kenne drei Firmen, die sich intensiv mit der Entwicklung von Framerunnern beschäftigen. Da kann man richtig Geld investieren. Spätestens bei den Paralympics 2028 wird jedes Gramm Material zählen“, sagt Grabher.




















