Sechs Monate voller Bewegung, Erfolge und Begegnungen

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VBSV-Halbjahresrückblick Jänner-Juni 2026

Sechs Monate, unzählige sportliche Momente und jede Menge Emotionen: Das erste Halbjahr 2026 hat einmal mehr gezeigt, wie vielfältig der Behindertensport in Vorarlberg ist.

Unsere Sportler waren auf der Loipe, im Schwimmbecken, auf dem Tennisplatz, beim Torball, Tischtennis, Laufen und Klettern unterwegs. Sie gewannen Medaillen und Turniere, stellten sich neuen Herausforderungen – und zeigten, dass Sport weit mehr ist als das Ergebnis auf einer Anzeigetafel.

Vom Schnee auf die internationale Bühne

Den sportlichen Auftakt machte Ende Jänner die Landesmeisterschaft Para Ski Nordisch in Schoppernau. Bei perfekten Bedingungen kämpften die Athleten auf der drei Kilometer langen Strecke um die Landesmeistertitel. Philipp Bonadimann gewann bei den sitzenden Athleten, Bernhard Eller mit Guide Markus Oberhauser bei den sehbeeinträchtigten Sportlern.

Auch im Wasser wurde kräftig abgeräumt: Die Flying Flippers holten bei den Kurzbahn-Landesmeisterschaften in Dornbirn gleich acht Medaillen.

Unser Ländle ist aber natürlich als ein Land der Schifahrer:innen bekannt. Dies bewiesen eindrücklich Jasmin Heim und Eva-Maria Dünser bei der VIRTUS Ski-WM in Kitzbühel. Sie räumten insgesamt 3 Medaillen ab.

International sorgten vor allem unsere Torballer vom Vbg. Blindensportclub für Jubel. Beim Turnier in Bergamo kämpfte sich das Vorarlberger Team bis ins Finale und besiegte dort Nizza mit 5:3. Turniersieg! Ende April folgte in Magdeburg bereits der nächste internationale Erfolg: Platz zwei für Vorarlberg.

© VBSC
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Maxi Taucher startet durch

Auch Maximilian Taucher setzte seine beeindruckende Erfolgsgeschichte fort. 2026 heißt es für den Hohenemser: volle Konzentration auf die Erwachsenen-Tour.

Auch dort mischt er längst ganz vorne mit. Im April holte Maxi beim ITF-50-Turnier in Split seinen ersten Einzeltitel der Saison. Im Juni setzte er in Trnava noch einen drauf und gewann Einzel und Doppel.

Eine starke Leistung, die auch in Vorarlberg gewürdigt wurde: Im Juni wurde Maxi als Vorarlberger Behindertensportler des Jahres ausgezeichnet.

Sport verbindet

Doch unser Halbjahr bestand nicht nur aus Pokalen und Medaillen.

Fabio Eidler und sein Begleitläufer Tobias Moosmann sammelten gemeinsam unzählige Laufkilometer und stellten sich im Mai der Herausforderung Salzburg Marathon. Auch wenn nach 36 Kilometern verletzungsbedingt Schluss war, bleibt eine beeindruckende gemeinsame Leistung.

Die offenen Landesmeisterschaften in Tischtennis wurden in Feldkirch zum Treffpunkt für Sportler:innen mit mentaler Beeinträchtigung und Trisomie 21. 

Und bei der ersten Inklusionswanderung der Naturfreunde hieß es: „Vielfalt bewegt – Wandern ohne Grenzen“.

Drei ganz unterschiedliche Beispiele, die eines gemeinsam haben: Sport schafft Begegnung und verbindet Menschen.

Marathon: Fabio und Mathias auf der Laufstrecke beim Salzburg Marathon, beide tragen leuchten gründe T-Shirts
© Salzburg Marathon
Tischtennis: Vier Tischtennisspieler beim Match. Die Spieler im Hintergrund versuchen mit viel Körpereinsatz den Ball zu erwischen
© SV CAPS Vorarlberg
Eine Gruppe von Menschen, einige sitzen im Rollstuhl. Im Hintergrund eine Wiese, blauer Himmel und Berge
© Naturfreunde Vorarlberg

120 Kinder und ganz viele Glücksmomente

Einer der emotionalsten Höhepunkte folgte im Juni: die SchooolGames im Olympiazentrum Dornbirn.

120 Kinder und Jugendliche aus neun Schulen waren dabei. Boccia, Tischtennis, Polybat, Fußball und Rollstuhlparcours sorgten für Bewegung, Begeisterung und jede Menge strahlende Gesichter.

Ein besonderes Erlebnis war der Buddy-Run gemeinsam mit Schüler:inne des Sportgymnasiums Dornbirn. Laufen, rollen, begleiten, anfeuern – und gemeinsam ins Ziel kommen.

Vielleicht erzählt genau dieser Tag am besten, wofür der Behindertensport steht: mitmachen, ausprobieren, gemeinsam etwas erleben und über sich hinauswachsen.

Ein junge sitzt im Rollstuhl und reißt die Hände hoch. Er lacht und wird von einem Jugendlichen geschoben. Daneben laufen noch 3 junge Burschen mit.
© Stefan F. Mayr

Und das war erst die erste Hälfte …

Wenn wir auf diese sechs Monate zurückblicken, sehen wir viele sportliche Erfolge. Vor allem aber sehen wir Menschen: Sportler:innen, Trainer:innen, Guides, Betreuer:innen, Familien, Ehrenamtliche und Partner:innen, die gemeinsam etwas bewegen.

Sport verbindet. Sport macht stark. Und Sport ist für alle da.

Danke an alle, die dazu beitragen, dass Behindertensport in Vorarlberg so vielfältig und lebendig ist.

Und das Beste daran?

2026 ist noch lange nicht vorbei.

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